

Alles beginnt nicht im Lager, nicht am Schreibtisch – sondern auf dem Motorrad.
Über 25 Jahre lang haben wir genau das gelebt.
Touren durch die Alpen, Pässe in Südeuropa, kleine Straßen statt Autobahn. Nicht rasen, sondern bewusst geniessen. Nicht von A nach B – sondern unterwegs sein nach dem Motto: der Weg ist das Ziel.
Viele dieser Erinnerungen haben wir festgehalten – nicht nur im Kopf, sondern auch später in unserem Blog.
Und ja, wir hatten Glück:
Diese Zeit ist ohne Unfall geblieben. Vielleicht auch, weil wir immer darauf geachtet haben, unserem Schutzengel nicht davonzufahren – und ihm immer eine Chance gegeben haben, mitfliegen zu können. Überholt worden sind wir trotzdem selten und nicht nur den Passo di Giau alleine runter- und raufzufahren, hat mit der brüllenden VFR wahnsinnig Spaß gemacht.

Vor rund zehn Jahren haben wir uns dann aus gesundheitlichen Gründen bewusst verändert.
Nicht weg vom Gefühl – sondern hin zu einer anderen Art, die Freiheit jetzt auf 4 Rädern zu erleben. Heute sind wir im Cabrio unterwegs.
Offen fahren, Landschaft spüren, Kurven genießen, beschleunigen, der Klang – vieles ist geblieben.
Auch unsere Art zu reisen hat sich nicht verändert: keine Autobahnen, sondern kleine Straßen, Pässe, Etappen wie früher. Selbst die Unterkünfte wählen wir oft so, wie wir es als Motorradfahrer getan haben.
Das Motorradfahren haben wir nicht aufgegeben. Wir denken weiterhin als Motorradfahrer. Was geblieben ist, ist auch die Leidenschaft für das, was das Thema Motorrad ausmacht.
Und genau daraus ist irgendwann mehr entstanden.


Der Einstieg beginnt meist unspektakulär: Mit der Abholung kompletter Sammlungen. Kartons, lose Hefte, gemischte Inhalte – und vieles, was sich bei den ehemaligen Sammlern über Jahre so alles angesammelt hat und wirklich entsorgt werden muss.
Nach dem Ausladen bleibt zunächst ein Durcheinander. Und ein leerer Kofferraum.
Aber genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.



Schritt für Schritt entsteht Ordnung. Sichten, sortieren, entscheiden.
Was bleibt?
Was ist sammelwürdig?
Und was ist einfach nur Altpapier?
Nicht alles schafft es weiter in unseren Bestand. Ein Teil wird konsequent aussortiert.
Der Rest wächst langsam zu etwas, das wieder Struktur bekommt: Jahrgänge, Reihen, Themen. Aus Stapeln werden geordnete Bestände.

Mit der Zeit entsteht daraus mehr als nur ein Lager.
Ein Sortiment, in dem man stöbern kann. In dem Erinnerungen wieder auftauchen. Und in dem man genau das Heft findet, das man vielleicht seit Jahren gesucht hat.


Jedes einzelne Heft geht durch unsere Hände.
Es wird geprüft, beschrieben und für den Verkauf vorbereitet.
Keine automatisierten Abläufe, kein Durchschleusen – sondern echte Handarbeit.
So, wie man es selbst erwarten würde.


Und wenn eine Bestellung eingeht, beginnt der letzte Schritt.
Sorgfältig verpacken. Schützen, was über Jahre erhalten geblieben ist. Und dafür sorgen, dass es genau so beim nächsten Besitzer ankommt.
Am Ende stehen die fertigen Sendungen – bereit für die Reise zu einem glücklichen Käufer, nicht selten weltweit.
Was uns ausmacht
Wir sind kein anonymer Händler.
Wir sind zwei Menschen, die das Motorradfahren über viele Jahre geliebt und gelebt haben – und diese Erfahrung in ein kleines, spezialisiertes Angebot eingebracht haben.
Ein Shop von Bikern für Biker. Für alle, die Motorradgeschichte nicht nur fahren, sondern auch erleben und sich daran erinnern wollen.
Lesetipp
Wie aus den ersten Kartons Schritt für Schritt ein eigener Shop entstanden ist, haben wir hier ausführlich beschrieben:
👉 Wie alles begann – Von Kartonbergen zum Motorrad-Zeitschriften-Shop