Auf einen Blick: Ein Saisonkennzeichen lohnt sich für alle, die ihr Motorrad ohnehin nur bei gutem Wetter nutzen, denn die wenigsten fahren bei Schlechtwetter und Salz schadet dem Moped. Ueblicherweise läuft die Saison von März/April bis Oktober/November, An- und Abmeldung erfolgen danach automatisch. Wer im Februar an schönen Tagen nicht fahren darf, ärgert sich allerdings. Ob es sich rechnet, hängt von der Ersparnis bei Steuer und Versicherung ab.
Ganzjährig anmelden oder nicht?
Beim Motorrad, wie auch bei manchem Auto (Oldtimer, Cabrio, Wohnmobil etc.) stellt sich nicht nur für die Sparfüchse unter uns die Frage, ob man das gute Teil das ganze Jahr durchgängig anmelden und versichern soll. Das ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden und Diskussionen beginnen.
So mancher unter uns besitzt ein Motorrad zusätzlich zu seiner vierrädrigen „Blechdose“. Das Auto ist dann für alle Tage, während das Motorrad nur für Ausfahrten bei entsprechend gutem Wetter vorgesehen ist. Diese Biker sagen sich, mir genügt es, wenn mein Motorrad nur in der schönen Jahreszeit angemeldet ist. Andere wiederum protestieren: „Nein, auf keinen Fall! Ich will zu jeder Zeit fahren können“.
Es soll auch Biker geben, die ein Auto nur in den Wintermonaten fahren und ansonsten ausschließlich ihr Motorrad. Diese haben dann 2 entsprechend abgestimmte Saisonkennzeichen an ihren Fahrzeugen.
Wer fährt schon bei schlechtem Wetter?
Aber mal ehrlich, die wenigsten Motorradfahrer nutzen das Motorrad bei schlechtem Wetter. Dann müssen sie nämlich in den meisten Fällen hinterher länger putzen, als sie überhaupt gefahren sind. Salz z.B. soll nicht unbedingt gut sein für unser Moped, dass zudem aus den unmöglichsten, teilweise schwer zugänglichen Ecken herausgeputzt werden sollte.
Und der Spaßfaktor ist bei schlechtem Wetter auch gleich Null. Obwohl es schon Motorräder mit Hilfsmittel für schlechtes Wetter und Kälte gibt. Die Griffheizung ist bei so manchem Motorrad schon fast normal und eine Sitzheizung wird nicht nur im Cabrio versteckt eingeschaltet 😉
Lohnt sich das Saisonkennzeichen?
Aber ist das sinnvoll? Im Normalfall beginnt die Saison im März oder April und endet im Oktober oder November. Es ärgert natürlich jeden eingefleischten Motorradfahrer, wenn im Februar wunderbare Tage sind und er dann nicht fahren kann, weil sein Motorrad erst ab März wieder zugelassen ist.
Man muss sich das genau überlegen: Spart man überhaupt entsprechend genug an Steuern und Versicherung bei einem Saisonkennzeichen, so dass sich das auch rechnet? Gut, die Wege zum Straßenverkehrsamt und zur Versicherung entfallen. Wenn man einmal ein Saisonkennzeichen beantragt und erhalen hat, laufen zukünftige Anmeldungen und Abmeldungen automatisch und man muss sich nicht weiter darum kümmern.
Im Regelfall genügt ein Saisonkennzeichen sicherlich. Das ist aber offensichtlich nicht allen deutschen Motorradfahrern bekannt siehe hier
Häufige Fragen
In welchem Zeitraum gilt ein Saisonkennzeichen üblicherweise?
Im Normalfall beginnt die Saison im März oder April und endet im Oktober oder November. Wer im Februar an schönen Tagen fahren will, darf das nicht, wenn das Motorrad erst ab März zugelassen ist.
Lohnt sich ein Saisonkennzeichen finanziell?
Das hängt davon ab, ob man genug an Steuern und Versicherung spart, damit es sich rechnet. Zusätzlich entfallen die Wege zum Straßenverkehrsamt und zur Versicherung, und künftige An- und Abmeldungen laufen automatisch.
Sollte man das Motorrad im Winter fahren?
Die wenigsten Motorradfahrer nutzen das Motorrad bei schlechtem Wetter. Man muss hinterher oft länger putzen als man gefahren ist, Salz schadet dem Moped und der Spaßfaktor ist gleich Null.