Auf einen Blick: Eine Motorrad-Reise durch die Toskana verbindet Kultur und Kurven: Florenz, Siena, Pisa wurden besucht, dazu Touren über Greve und Castellina Richtung Siena sowie entlang der Etruskerküste nach Piombino. Mit der VFR ging es durch die Maremma Pisana zurück zum Hotel, abends gab es italienische Küche und Chianti. Die Rückreise erfolgte in Raten über den Apennin zum Gardasee (Riva, ca. 350 km) und durch die Dolomiten mit Penser Joch und Timmelsjoch.

Toskana – wo die Wirklichkeit nicht enttäuscht

Toskana … die Werbung verspricht mit schönen Bildern Erinnerungen. Aber das Beste daran ist, die Wirklichkeit enttäuscht nicht. Wer einmal dort war, kommt wieder oder bleibt direkt da, wie so viele (Deutsche).

So wie alle Touristen besuchten wir Florenz, Siena, Pisa und und und. Das lohnt sich, selbst Kulturbanausen werden nachdenklich. Klar doch, dass wir Firenze z.B. mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren sind. Da im Frühsommer als Fußgänger in Motorrad-Schutzkleidung … macht nicht wirklich Spaß.

Mit der VFR durch Chianti und die Maremma

Aber der Motorradfahrer kommt auch in der Toskana auf seine Kosten und so haben wir viele Ziele mit unserem Moped angefahren. Umwege und Zwischen-Stopps boten sich regelrecht an, egal in welche Richtung es gehen sollte.

In Richtung Siena z.B. über Greve, Castellina und zurück über Volterra, San Gimignano, Certaldo. Oder am Mittelmeer entlang der Etruskerküste zur Hafenstadt Piombino, wo wir Motorradfahrer trafen, die nach Elba übersetzten. Bei unserer anschließenden Halbinsel-Umrundung konnte die VFR mal wieder ihre Enduro-Qualitäten beweisen. Zurück dann durch die Maremma Pisana über Campiglia, Suvereto, Monterotondo, Casole, Poggibonsi, Barberino zurück zum Hotel.

Und jedes Mal die Hotelzufahrt gesucht. Und gefunden. Abends ließen wir uns dann von Beatrice mit original italienischer Küche vom Feinsten verwöhnen … und hörten anschließend bei einem Glas Chianti den Nachtigallen bei ihrem wunderschönen Gesang zu … Erinnerungen.

Rückreise in Raten über Gardasee und Dolomiten

Die Zeit in der Toskana ging wie alles Schöne viel zu schnell vorbei. Irgendwann mussten auch wir konkret die Rückreise antreten. Aber es war eine Rückreise in Raten geplant. Das 1. Tagesziel sollte Riva am Gardasee sein. Es ging auf Nebenstraßen quer durch/über den Apennin, anschließend durch die Po-Ebene und dann am Gardasee-Westufer über die Gardesana Occidentale nach Riva, ca. 350 km. Das ist auch ohne (mautpflichtige) Autobahn locker zu schaffen.

So, unsere Motorrad-Routen vom Gardasee zurück zum Niederrhein oder umgekehrt haben wir ja schon wiederholt vorgestellt. Natürlich sind wir in unserer letzten Urlaubswoche wieder Karussell gefahren in den Dolomiten und haben uns für den Weg über die Alpen wieder die schönsten Pässe ausgesucht, Penser Joch, Timmelsjoch, um nur einige zu nennen.

Nun überlegen wir wieder. Noch einmal auf Umwegen nach Norditalien, eventuell mit Anreisehilfen wie z.B. dem DB-Autozug, dem Auto-Anhänger oder mal etwas ganz Anderes? Auf jeden Fall wird es wieder eine Motorrad-Reise werden. Fortsetzung folgt.

Häufige Fragen

Welche Städte und Ziele wurden in der Toskana besucht?

Neben Florenz, Siena und Pisa ging es über Greve und Castellina Richtung Siena, zurück über Volterra, San Gimignano und Certaldo sowie entlang der Etruskerküste nach Piombino und durch die Maremma Pisana.

Wie sah die Rückreise aus?

Sie war in Raten geplant: erstes Tagesziel war Riva am Gardasee über den Apennin und die Po-Ebene (ca. 350 km, auch ohne Autobahn machbar), dann durch die Dolomiten über Pässe wie Penser Joch und Timmelsjoch.

Kann man die Toskana gut mit dem Motorrad erkunden?

Ja – Umwege und Zwischenstopps boten sich regelrecht an, die VFR konnte bei der Halbinsel-Umrundung sogar ihre Enduro-Qualitäten beweisen. Nur für Stadtbesichtigungen empfahlen sich öffentliche Verkehrsmittel.

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