Auf einen Blick: Die HONDA XL 1000 V Varadero wurde 1999 als Nachfolgerin der Africa Twin vorgestellt und behauptete sich als große Reise-Enduro neben Suzuki V-Strom 1000 und BMW R 1200 GS. 2003 kam eine überarbeitete, abgespeckte Version aus dem spanischen Montesa mit 94-PS-V2-Motor, Benzineinspritzung und geregeltem Kat; ab 2004 gab es optional ABS statt des Dual-CBS sowie ein Travelpaket. Gelobt werden ihre Alltagstauglichkeit, der gute Wind- und Wetterschutz und die Power von ganz unten. Nachfolgend eine Übersicht von Testberichten aus Motorrad-Zeitungen.
Von der Africa Twin zur Varadero
Die Honda XL 1000 V Varadero als Nachfolgerin der Africa Twin wurde den Fans in 1999 vorgestellt. Nicht alle waren von ihrer Vara anfangs begeistert: zu schwer, zu dick, zu groß. Gleichwohl mischte sie von Anfang an gut mit im Markt der großen Reise-Enduros und behauptete sich hervorragend neben Suzuki V-Strom 1000 oder BMW R 1200 GS und den anderen Tourendampfern.
In 2003 wurde dann quasi eine neue Varadero von Honda im spanischen Montesa präsentiert. Dorthin war mittlerweile die Produktion des ehemaligen Dickschiffs näher an den europäischen Haupt-Absatzmarkt verlegt worden.

HONDA Varadero 1000, Foto: HONDA
Schlankheitskur und neue Technik
Äußerlich hatte die Dicke nach entsprechender Schlankheitskur ordentlich abgespeckt. Innerlich war die Fahrwerksabstimmung härter eingestellt worden. Der aus der HONDA VTR 1000 F Firestorm stammende V 2-Motor mit aktuell 94 PS hatte jetzt dank Benzineinspritzung einen geregelten Kat.
Und ab 2004 war dieses beliebte Reise-Motorrad dann für viele Tourenfahrer nahezu perfekt. Jedenfalls für die, die das HONDA-typische Dual-CBS-Kombibremssystem durch ein optionales ABS-System ersetzen wollen. Das bei teilnehmenden HONDA-Händlern ebenfalls gegen Aufpreis erhältliche Travelpaket macht dieses Fernweg-Motorrad dann für ihre Fans so richtig komplett.

HONDA Varadero 1000 mit Travelpaket, Foto: Honda
Stärken im Alltag und auf Reisen
Bis heute geblieben ist ihre uneingeschränkte Alltagstauglichkeit, der gute Wind- und Wetterschutz und die Power von ganz unten heraus. Gelände und Rennstrecken mag sie nicht, dafür aber alles Andere. Kleinere Biker/innen mögen sie mit tieferer Sitzbank, Beifahrer fühlen sich pudelwohl. Wer sich für weitere Honda-Reiseenduros interessiert, findet bei uns auch zur Honda Transalp eine passende Testübersicht.
Testberichte und Prospekte im Archiv
Die HONDA Varadero 1000 war und ist auch bei den Testmannschaften der Motorrad-Zeitungen sehr beliebt. Dementsprechend ist die Anzahl der professionellen Testberichte in diesen Zeitungen sehr groß.
Wer tiefer in die Testberichte, Vergleichstests und historischen Prospekte dieses Meilensteins eintauchen möchte, findet in unserem Archiv eine umfassende Sammlung:
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Häufige Fragen
Wann kam die HONDA Varadero 1000 auf den Markt?
Die Honda XL 1000 V Varadero wurde 1999 als Nachfolgerin der Africa Twin vorgestellt. 2003 folgte eine überarbeitete Version, die im spanischen Montesa produziert wurde.
Welchen Motor hat die Varadero 1000?
Sie nutzt den aus der HONDA VTR 1000 F Firestorm stammenden V2-Motor mit 94 PS, der ab 2003 dank Benzineinspritzung einen geregelten Kat besitzt.
Gab es die Varadero mit ABS?
Ab 2004 konnte das HONDA-typische Dual-CBS-Kombibremssystem gegen Aufpreis durch ein optionales ABS-System ersetzt werden. Zusätzlich war ein Travelpaket erhältlich.