Auf einen Blick: BMW stellte 1997 die R 1200 C vor, den chromblitzenden Boxer-Cruiser mit 61 PS, der weltweit rund 40.000 Fans fand – hierzulande weit über 10.000. Ab 2002 kam die luxuriösere Reisetourer-Variante R 1200 CL mit lenkerfester Tourenverkleidung hinzu, dazu die kleinere R 850 C (bis 2001). Die Modelle gab es u.a. als Independent-, Avantgarde- und Montauk-Version.
Der bayerische Cruiser: BMW R 1200 C
Die Cruiser-Welle ebbte 1997 fast schon wieder ab, als BMW die R 1200 C präsentierte. Die bayerische Vorstellung von Freiheit auf 2 Rädern. Es wurden für BMW nahezu 8 erfolgreiche Jahre mit diesem Modell.
In dieser Zeit eroberte der chromblitzende BMW-Boxer die Herzen von weltweit annähernd 40.000 Fans. Hierzulande weit über 10.000, obwohl anfangs gar nicht für Europa geplant. Das Relax-Bike war mehr für amerikanische Wohlfühl-Ansprüche vorgesehen und sollte trotzdem keine deutsche Harley-Kopie sein. Das ist BMW optisch und technisch offensichtlich gelungen.

BMW R 1200 C, Foto: BMW
Die anfänglich spöttischen Kommentare verstummten schnell, denn dieses Bike zum entspannten Dahingleiten bot neben Komfort mit 61 PS auch Leistung satt. Klar, dass man von BMW das aktuell technisch Machbare und Zuverlässigkeit erwarten durfte. Egal, ob in der Independent-, Avantgarde- oder Montauk-Version verpackt.
Mehr Luxus: die Reisetourer-Variante R 1200 CL
Und für alle, die noch mehr Luxus erwarteten, Harley machte es mit diversen Modellen vor, hatte BMW dann ab 2002 den Reisetourer R 1200 als CL-Ausgabe in den Schaufenstern: Die mit den vielen Scheinwerfern, der lenkerfesten Tourenverkleidung im „M-Design“, natürlich auch dem Fahrersitz für die Kleinen unter uns usw. usw.

BMW R 1200 CL, Foto: BMW
Die kleine Schwester: BMW R 850 C
Von den Verkaufszahlen eher unbedeutend war die BMW R 850 C, die bis 2001 produziert wurde. Die Cruiser-Fans gönnten sich lieber für einen in dieser Klasse geringen Zuschlag die 1200er Variante. Andererseits war die „kleine“ BMW in der 34-PS-Version durchaus für so manchen Führerschein-Neuling interessant.
Wer sich für die sportlicheren und die Touren-Modelle aus München interessiert, wird auch bei der BMW R 1200 RT oder der BMW R 1200 R fündig.
Testberichte und Prospekte im Archiv
Wer tiefer in die Testberichte, Vergleichstests und historischen Prospekte dieses Boxer-Cruisers eintauchen möchte, findet in unserem Archiv eine umfassende Sammlung:
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BMW R 850 C
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Häufige Fragen
Wann kam die BMW R 1200 C auf den Markt und wie viele wurden verkauft?
BMW präsentierte die R 1200 C 1997. In rund 8 Jahren fand der Boxer-Cruiser weltweit annähernd 40.000 Fans, davon hierzulande weit über 10.000 – obwohl das Modell anfangs gar nicht für Europa geplant war.
Was unterscheidet die R 1200 CL von der R 1200 C?
Die ab 2002 angebotene CL-Ausgabe war der luxuriösere Reisetourer: mit vielen Scheinwerfern, einer lenkerfesten Tourenverkleidung im „M-Design“ und einem Fahrersitz auch für kleinere Fahrer.
Welche Versionen der R 1200 C gab es?
Der Cruiser war u.a. in der Independent-, Avantgarde- und Montauk-Version erhältlich. Zusätzlich gab es die kleinere R 850 C, die bis 2001 produziert wurde und in der 34-PS-Version auch für Führerschein-Neulinge interessant war.